Weil Leben Respekt verdient
Weil Leben Respekt verdient!
Weil Leben Respekt verdient!

Stellungnahme des Deutschen Tierschutzbundes zum Beitrag in der Sendung "report" vom 05.02.2013

Liebe Vereinsvorstände, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

vielleicht haben auch Sie Fragen zu dem gestrigen Beitrag in der Sendung „report“ erreicht. Gestatten Sie mir, Sie heute im Namen des Präsidiums des Deutschen Tierschutzbundes zu informieren.

Ohne Frage, die in dem Beitrag ausgestrahlten Bilder aus Schweineställen, die nach Einstiegsstufe unseres Tierschutzlabels zertifiziert sind, sind bedrückend. Das geht Ihnen so, das geht auch uns so. Darüber wollen wir gar nicht hinweggehen, und schon gar nicht zur Tagesordnung übergehen. Daher schreiben wir Sie auch heute direkt an. Es fällt immer schwer zu argumentieren, wenn in Beiträgen durch Einzelbilder versucht wird, eine ganze Haltung zu diskreditieren, ohne die Verbesserungen auch nur zu nennen, wie es leider in dem Beitrag geschieht. Dazu gehören auch die unsachgemäßen Vorwürfe gegen uns als Deutscher Tierschutzbund, wir würden als „Feigenblatt von der Agrarindustrie missbraucht und gegen den Tierschutz arbeiten“, wie der Beitrag teils suggestiv unterstellt. Solche unberechtigten und pauschalen Vorwürfe empören uns und sicher auch Sie. Das Gegenteil ist das Fall.

Wir möchten Sie dazu bewegen, mit uns einen Blick darauf zu richten, welche Verbesserungen für die Tiere – trotz aller Eindrücke der nächtlich auf Höfen erstellten Bilder und den damit verbundenen nervösen Tieren – schon mit der Haltung nach den Kriterien der Einstiegsstufe verbunden sind. Denn wichtig ist, dass die Haltung der Tiere mit der sonst üblichen konventionellen verglichen wird. Wer das tut und dann das gesamte Labelprogramm zum Vergleich heranzieht, wird die Verbesserungen erkennen. Vieles ist leider auch, und besonders für den nicht im Detail informieren Betrachter, nur schwer mit einzelnen Bildern nachzuvollziehen. Das ist unsere Schwierigkeit, weswegen wir immer betont haben, dass der von uns eingeschlagene Weg risikoreich ist.

Zugleich müssen wir feststellen, dass es bisher keine gesetzlich vorgeschriebene Tierschutzkennzeichnung gibt. Bisher hat der Gesetzgeber es ebenso nicht vollbracht, die gesetzlichen Mindeststandards anzuheben, die bisher aus Tierschutzsicht vollkommen ungenügend sind. Die Kriterien schon in der Einstiegsstufe liegen aber bereits weit über diesen bisher geltenden gesetzlichen Vorschriften. Forderungen alleine aber bringen uns nicht weiter, vor allem bringen sie für die Tiere nicht jetzt und sofort erste Verbesserungen. Neben den Forderungen an den Gesetzgeber ist auch Tatsache, dass das Fleisch, das noch von etwa 90% der Bevölkerung gegessen wird, zu knapp 99% aus den tierschutzwidrigen, konventionellen Intensivhaltungen stammt. Das zwingt uns zum konkreten Handeln. Die davon betroffenen Tiere dürfen wir nicht alleine lassen. Veränderungen hin zu mehr Tierschutz gehen aber – leider – nur schrittweise. Und es geht dann nur mit denen, die die Tiere halten. Und es geht nur jetzt und sofort, auch daran können wir nicht vorbei, wenn wir in das bestehende System einsteigen und Schritt für Schritt fortentwickeln, eben hin zu mehr Tierschutz.

Wir sind auf einem guten Weg, Verbesserungen durchzusetzen. Den Weg müssen wir gemeinsam weitergehen, auch in Verantwortung der Millionen Tiere die noch immer in der konventionellen Intensivhaltung gehalten werden. Denn diesen Tieren jetzt und sofort mehr Platz, mehr Beschäftigung und kürzere Transportwege zu verschaffen, dazu sehen wir keine Alternative. Bei allem, was wir uns wünschen. Zudem haben wir ein zweistufiges Label und mit der Premiumstufe wird der, der Fleisch essen möchte, weitere Alternativen haben. Wir hoffen, Ihnen mit der Stellungnahme und den weiteren Informationen, die an diese Mail angehängt sind, u.a. eine Meldung der AbL dazu und Detailinfos zum Label, auch für mögliche Diskussionen Hilfestellung geleistet zu haben. Falls Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte.

In tierschützerischer Verbundenheit

 



Thomas Schröder
Präsident
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Baumschulallee 15
D-53115 Bonn

Tel.: +49(0)228-60496-0
Fax: +49(0)228-60496-40
bg@tierschutzbund.de
www.tierschutzbund.de

Stellungnahme_REPORT MAINZ.pdf
PDF-Dokument [71.7 KB]
2012_12 Sachstand_Label.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]
AbL-PM-13-02-06-Tierschutzlabel.pdf
PDF-Dokument [40.3 KB]

An alle Katzenbesitzer: Bitte lasst Eure Katzen kastrieren!!!

Pro Jahr werden mehr als 130.000 Katzen in den Tierheimen aufgenommen, unzählige frei lebende Katzen an Futterstellen betreut. Eine Umfrage unter den Tierheimen belegt, dass die Vermittlung von Katzen, besonders von älteren Tieren, schwieriger wird. In der Folge steigen die Verweildauer der Tiere in den Tierheimen und die damit verbunden Kosten.

Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen zu verhindern, appelliert der Verband daher an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Das hilft auch, die wachsende Zahl an freilebenden Katzen zu begrenzen. Denn letztlich stammen diese Tiere von unkastrierten Katzen aus Privathaushalten ab. Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Das Schicksal vieler neugeborener Kätzchen ist ungewiss. Sowohl die Nachkommen von Katzen aus dem Privathaushalt als auch die von frei lebenden Katzen landen oftmals im Tierheim. Da die Vermittlungschancen von Katzen laut einer Umfrage in den Tierheimen gesunken sind und sich die Verweildauer der Katzen dadurch erhöht hat, wurde 2010 ein trauriger Höchststand an Katzen in deutschen Tierheimen erreicht.„Um die immer größer werdende Population frei lebender Katzendauerhaft kontrollieren und das damit verbundene Katzenelend beenden zu können, ist die Kastration der einzige Weg. Das gilt für die freilebenden, aber im Besonderen auch für Hauskatzen mit Freigang“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, und: „Bund, Land, aber auch die Kommunen müssen sich ihrer Verantwortung stellen“. Der Verband hat Bundesministerin Ilse Aigner den Entwurf einer Katzenschutzverordnung übermittelt.

Ziel: Verbindliche Regelungen für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrationspflicht als Instrument gegen die ungewollte Vermehrung. Zudem unterstützt der Verband seine Mitgliedsvereine bei den Aktivitäten auf Landes- und kommunaler Ebene.

Neben der Kastration rät der Deutsche Tierschutzbund auch dringend dazu, jede Katze eindeutig mit einem Mikrochip zu kennzeichnen und beim Deutschen Haustierregister (www.registrier-dein-tier.de) kostenfrei eintragen zu lassen. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und dem Besitzer zurückgeführt werden.

Tierschutzverein Gronau u.U. e.V.

Kontakt:

0700 - 8437346668 (Ortstarif) 

kontakt@tierschutzgronau.de

Zur Information: Da wir alle ehrenamtliche Mitarbeiter sind, haben wir keine festen Öffnungszeiten. Bitte nehmen Sie zu uns Kontakt auf, um einen Termin zu vereinbaren,  wenn Sie uns besuchen möchten.

aktuelles aus den lokalen Nachrichten:

 

Westfälische Nachrichten vom 26.11.2016 : "Alles für die Katz"

 

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2008/04/Gronau-Alles-fuer-die-Katz

 

 

 

 

 

 

Das ist "Buffy" - sie werden wir nicht vermitteln. Sie lebt schon länger im Katzenhaus und wird auch immer bei uns bleiben! Kurz um: BUFFY gehört zum Katzenhaus! :-)

Wir sind Mitglied bei:

Gruß von Udo Lindenberg